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![]() die freundschaft nach dem Roman von Connie Palmen Was passiert, wenn deine beste Freundin ein Buch schreibt - über eure Freundschaft? Die Freundschaft von Kit und Ara ist etwas Besonderes. Obwohl alle anderen nur ihre Gegensätzlichkeit sehen, sind die beiden vom ersten Moment an unzertrennlich. Ara ist selbstbewußt, temperamentvoll und elegant, Kit dagegen philosophisch, melancholisch und „absoluterisch“. Beide sind abhängig voneinander. Und von anderen Dingen. Essen, Alkohol... Als Kit ein Buch über diese Freundschaft schreibt, gerät das Gleichgewicht ins Wanken. Alle unausgesprochenen Widersprüche, Enttäuschungen und Anklagen werden offengelegt. Das „Drama der Abhängigkeit“ nimmt seinen Lauf... >
Ich
bin nicht mit dir befreundet, um als Gegenstand einer Untersuchung zu
dienen, oder Adressatin eines Briefes zu sein, der an jedermann
gerichtet ist. < > Aber du bist wie jedermann, wenn ich von Sucht schreibe! < Premiere: Februar 2003 im Theatersaal der UdK weitere Vorstellungen im Theater im Greenhouse Berlin Darsteller: Mieke Schymura und Ann-Sophie Heier Konzept & Regie: Mieke Schymura & Hanne Burmester Dramaturgie: Hanne Burmester Lichtkonzept: Alexandre Myznikov > link zu Connie Palmen (Autorin des Romans >Die Freundschaft<) > Sucht ist eine Freundschaft ohne Freund. Alle Süchte sind Versuche, die Sehnsucht nach Freundschaft aus eigener Kraft zu stillen, das heißt, ohne dabei von jemand anders abhängig zu sein. Wer zuviel ißt oder trinkt, macht sich abhängig von etwas, das immer greifbar ist und ihn nicht im Stich lassen kann. Ein Süchtiger will das Unmögliche, nämlich Bindung und Unabhängigkeit zugleich, und das Verrückte ist, daß ihm das auch gelingt. Es kostet nur etwas. Und es bringt nichts ein, an Wahrheit, an Bedeutung, an Liebe. Ein Süchtiger vertut sich im Produkt. Er will sich selbst etwas verabreichen, was man sich nicht selbst verabreichen kann. < | |||